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Datenschutzblog

Immer mehr Datenpannen: Was Unternehmen jetzt tun sollten

An unlocked padlock rests on a computer keyboard

    Der Landesbeauftragte für Datenschutz Niedersachsen (LfD) meldet für das erste Halbjahr 2026 einen deutlichen Anstieg von gemeldeten Datenschutzvorfällen. Von einen Datenschutzvorfall kann grundsätzlich jedes Unternehmen betroffen sein. Wichtig ist, dass Sie richtig reagieren und den richtigen Ansprechpartner an Ihrer Seite haben, der Sie beim weiteren Vorgehen unterstützt.

    Aktueller Anlass: die Zahlen

    Im ersten Halbjahr 2026 wurden 1.245 Vorfälle gemeldet, im ersten Halbjahr 2025 waren es im Vergleich nur 786 gemeldete Vorfälle. Das ist ein Plus von 58%. Damit liegt die Zahl jetzt schon über dem gesamten Jahr 2025 (1.607 gemeldete Vorfälle). Zum Vergleich: 2025 gab es nur einen Anstieg von etwa 5%, der Sprung 2026 ist also auffällig.

    Was steckt dahinter?

    Einen Großteil der Meldungen machen Fehlversande und versehentliche Offenlegungen aus, etwa weil Dokumente oder E-Mails and die falsche Adresse gesendet wurden. Dazu kommen Vorfälle durch Phishing und Cyberangriffe. Einzelfälle haben zudem nicht selten größere Auswirkungen. Nach einem Angriff auf einen Foto-Dienstleister meldeten sich beispielsweise allein über 50 Fotostudios. Das zeigt, dass auch Dienstleister ein Risiko für das eigene Unternehmen sein können.

    Der LfD vermutet, dass auch das gestiegene Pflichtbewusstsein dafür verantwortlich ist, dass mehr Vorfälle gemeldet werden. Die gestiegenen Zahlen müssen demnach nicht zwingend bedeuten, dass auch die tatsächliche Anzahl von Datenschutzvorfällen so stark angestiegen ist. Laut LfD sind viele der Vorfälle vermeidbar, etwa durch Zwei-Faktor-Authentifizierung, Vier-Augen-Prinzip, klare Prozesse und Zuständigkeiten und Mitarbeiterschulungen.

    Wie wir sie im Ernstfall unterstützen

    Kommt es zu einer Datenpanne, zählt jede Stunde. Wir sehen uns den Vorfall gemeinsam mit Ihnen an und klären, ob eine Meldepflicht besteht und wie hoch das Risiko für die Betroffenen ist. Ist eine Meldung nötig, bereiten wir sie vor und reichen sie fristgerecht bei der Aufsichtsbehörde ein. Müssen auch die betroffenen Personen informiert werden, stimmen wir den Wortlaut mit Ihnen ab. Alles Wesentliche halten wir in einer nachvollziehbaren Dokumentation fest.

    Wichtig ist es vor allem, nicht erst zu handeln, wenn der Vorfall eingetreten ist. Sie sollten vorab Meldeprozess und Zuständigkeiten festlegen und Ihre Mitarbeitenden durch Schulungen sensibilisieren. Denn: wer gut vorbereitet ist, verliert wenn es darauf ankommt keine wertvolle Zeit. Wir von Hanseatic Datenschutz helfen Ihnen dabei, diese Strukturen aufzubauen und sind im Ernstfall direkt für sie da.

    Datenschutz voraus!

    Vereinbaren Sie gleich einen unverbindlichen Termin. Gemeinsam können wir Ihren Bedarf analysieren und Lösungen identifizieren. Das Beratungsgespräch kann telefonisch oder per Videotelefonat geführt werden.

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